Posts in Category: Architektur

Stadtentwicklung

Stadtentwicklung – ein Fotoprojekt…

Neben der Landschaftsfotografie zählt unter anderem auch die Architekturfotografie zu meinen Schwerpunkten. Hamburg bietet für zweites viele Möglichkeiten, sowohl was alte Gebäude und Fassaden betrifft, vor allem aber was Neubauten angeht. Die an die Speicherstadt angrenzende Hafen City wächst und wächst von Tag zu Tag. Immer neue Bauten, meist aus Stahl, Beton und viel Glas, reihen sich wie auf einer Perlenkette, in diesem noch recht jungen Stadtteil, aneinander.

Über die Zeit in der ich fotografiere sammelten sich immer mehr Bilder von Gebäuden auf meiner Festplatte, doch anders als bald Landschaftsaufnahmen, berührten sie mich nie so wie meine Landschaftsbilder. In meinen Architekturbildern habe ich immer versucht, die Linien und Formen von Gebäuden durch kreative Blickwinkel einzufangen. Doch etwas fehlte den Bildern, um die Betrachter für das zu begeistern, was die Bilder im Wesentlichen zeigten – nämlich Gebäude aus Stahl, Beton und Glas.

Inspiriert durch einen Artikel im Internet, kam ich auf den Gedanken, in meinen Bildern nicht nur das Gebäude zu zeigen, sondern dem Betrachter das Gefühl zu geben, dass er sich eine Skizze eines zukünftigen Gebäudes ansieht. Wodurch der Betrachter erst auf den zweiten Blick feststellen sollte, dass es sich um ein bestehendes Gebäude handelt. Ein Gebäude das der Betrachter vielleicht kennt oder sogar jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit daran vorbeigeht, ohne es wirklich wahrzunehmen.

Was genau ich meine, möchte ich kurz an diesem Vorher/Nachher Vergleich zeigen. Das erste Bild zeigt das Ausgangsbild, wie es aus der Kamera kam. Lediglich mit leichten Korrekturen und dem finalen Beschnitt, sodass die beiden Bilder besser verglichen werden können.

citybuild_02_1

Das zweite Bild zeigt das fertig bearbeitete Motiv, das dem Betrachter suggeriert, er würde eine Art Skizze anschauen, obwohl er doch wahrnimmt, dass er sich ein Foto ansieht. Gegenüber heutigen 3D Animationen, von zukünftigen Neubauten, werfe ich einen Blick in die Vergangenheit und stelle nach, wie eine damalige Planung als grober Entwurf hätte aussehen können – wobei hier natürlich der künstlerische Aspekt im Vordergrund steht und ich keinem Architekten durch meine Äußerung zu nahe treten möchte 😉

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Auftragsarbeit für die v. Saldern Gruppe

Beton – wodran denkst du, wenn du das Wort Beton hörst? Meine erste Assoziation war sofort – Hafen City Hamburg. Denn dort wurde in den letzten Jahren viel Beton verbaut und oftmals hört man die Leute darüber reden, dass wieder ein neuer „Betonklotz“ gebaut wird.  Doch bei dem Wort Betonwerk hatte ich im ersten Moment kein klares  Bild vor Augen. Aber warum eigentlich Beton? Was hat das mit meiner Fotografie zu tun?

Ende letzten Jahres (2013) ergab sich ein Kontakt zu der v. Saldern Gruppe, welche diverse Betonwerke bei uns im Norden Deutschlands (größtenteils Niedersachsen) betreibt. Gesucht wurde ein Fotograf, der eine Auswahl dieser Werke ablichten kann, wobei der Schwerpunkt auf einer dokumentarischen Wiedergabe lag. Und wer meine Bilder kennt, der weiß, dass dies bei meinen Bilder nicht immer der Fall ist 🙂 . Aber nach den ersten Gesprächen und Eindrücken von mir und meiner Arbeitsweise, einigten beide Parteien sich darauf, es auf einen Versuch ankommen zu lassen.

Für unsere erste Zusammenarbeit haben wir ein Betonwerk mit angrenzender Kiesgrube besucht. Die aktive Kiesgrube wird stellenweise renaturiert und genau dieser Vorgang sollte ich in meinen Bildern festhalten. Oben von den Silos des Betonwerkes hatte man bei dem tollen Wetter eine gute Aussicht über einen Teil der Kiesgrube. Auch wenn sich der Herbst schon dem Ende neigte, waren die Blätter der Bäume noch kräftig gefärbt.

v. Saldern GruppeKiesgrube

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Hamburg im Nebel [s/w]

Nebel – ein Wetterzustand bei dem die meisten Menschen wohl denken würden: “Bei dem Wetter geh ich doch nicht vor die Tür”, vor allem wenn es dazu noch kalt ist.
Bei mir war das ungefähr so: “Draußen ist Nebel – ich muss raus und Fotos machen!!” Allerdings möchte ich dazu sagen, dass ich einen so dichten Nebel schon lange nicht mehr in Hamburg gesehen habe.

Wo ich meine Nebelbilder machen wollte stand für mich sofort fest, es sollte in die Hamburger Speicherstadt gehen. Die alten Speicher im Nebel durchzogen von den kleinen Fleeten, müssten bestimmt ein super Motiv abgeben. Und so war es letzten Endes auch! Es war wirklich sehr nebelig und kalt, doch es hat sich gelohnt. Die folgenden Bilder sind eine Auswahl die während der Tour entstanden sind.

Um ein neues Feature in meinem Blog einmal zu testen, habe ein vorher/- nachher Bild einmal eingebunden. Ihr sehr hier das Ausgangsbild in Farbe “links”, wie es Out Of Cam kommt und “rechts” die s/w Entwicklung.
Wünsche viel Spass beim hin- und herschieben und beim Betrachten der anderen Bilder! Freue mich auf euer Meinungen!

#1 – [Wasserschloss]

IMG_1962IMG_1962-Bearbeitet

 

#2 – [Fleefahrt]
#2 - [Fleefahrt]

#3 – [Streetlights]
#3 - [Streetlight]

#4 – [Spaziergang]
#4 - [Spaziergang]

#5 – [Wasserschloss II]
#5 - [Wasserschloss Front]

#6 – [Angekommen]
#6 - [Angekommen]

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Blankenese Treppenviertel

Aufgrund der enorm positiven Resonanz möchte ich diesem einzelnen Bild einen eigenen Artikel widmen.

Gesehen habe ich dieses Motiv letztes Jahr (2011) schon einmal in einer Foto-Community – allerdings zu einer anderen Jahreszeit.
Schon da war mir klar, dort muss ich hin! Fast ein Jahr hat es dann gedauert, bis ich mir die Zeit genommen habe um diesen Blickwinkel zu find – aber es ist mir gelungen 🙂

Das Bild ist aus einer einzelen RAW- Datei entwickelt worden (Kein HDR) – dies war nur möglich durch die Verwendung von meinen Lee-Filtern. Zum Einsatz kamen hier der ND 0.9 Verlaufsfilter für den Himmel und der ProGlass 0.9 Filter für eine längere Belichtungszeit.
Insgesamt habe ich an dem Aufnahmepunkt zwei Stunden gestanden und auf die richtigen Lichtverhältnisse gewartet – und das hat sich gelohnt!

Wer Interesse hat,kann dieses (wie viele andere meiner Motive) auch käuflich erwerben. Bei Interesse, schicken Sie mir einfach eine Mail – alles weitere besprechen wir dann direkt.

 

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Fenster – Fassaden Symmetrie

Linien im Bild lenken den Blick des Betrachters  – sie führen ihn durch das Motiv, von einem Punkt zum Nächsten, als würder der Betrachter durch einen Raum geführt werden. Diese Linien finden sich in diversen Bereichen der Fotografie und Malerei wieder und tauchen meist nur für unser Unterbewusstsein auf. Dabei müssen diese nicht als klare Kante, bzw. Linie vorliegen – es können z.B. in der Landschaftsfotografie Flüsse oder Wege sein. Wirken diese Linien auf uns harmonisch, empfinden wir ein Bild automatisch besser.

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Die Welle

Wie unschwer den letzten Artikeln zu entnehmen ist, versuche ich mich derzeit im Bereich der Architektur-Fotografie. Auch dieser Beitrag, wird wieder einem Hamburger Gebäude gewidmet.

Die Aufnahmen sind vergangenen Samstag entstanden – früh morgens schien die Sonne satt, keine einzige Wolke am Himmel. Kein Foto-Wetter für mich. Es dürfen gerne Wolken zu sehen sein!
Also hieß es erst mal abwarten, was später belohnt wurde – zum Nachmittag hin, zogen wie erhofft ein paar Wolken auf.

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zdf – Hamburg

Ein weiteres Gebäude hat es mir die Tage angetan (als noch die Sonne in Hamburg schien!) – das zdf – Gebäude.

Aufgenommen mit dem Sigma 15-30mm 3,5 bei 15mm Brennweite.

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Auf der Ericusspitze – SPIEGEL

Zu Beginn der Hafen City steht das neue Gebäude des SPIEGEL’s – auf der Ericusspitze. Beeindruckend durch seine Bauform mit klaren Kanten und Linien, zieht es etliche Fotografen an. Das Gebäude wechselt sein Aussehen ja nach Betrachtungswinkel und bietet so unzählig viele spannende Motivmöglichkeiten.

Einen Nachmittag, habe ich mich diesem Gebäude gewidmet und es einmal aus nächster Nähe betrachtet. Die Bereiche sind frei zugänglich, sehr gepflegt und einfach sehenswert! Solltet ihr einmal in der Nähe sein, nehmt euch ein paar Minuten Zeit und macht einen Abstecher um das Gebäude herum. Ich wünsche euch viel Spass beim Betrachten der Bilder.

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Coffee Plaza

Der Coffee Plaza am Sandtorpark lädt nicht nur zum Verweilen ein, sondern ebenfalls zum Fotografieren. Hier präsentiere ich euch einmal meine Eindrücke zur blauen Stunde!

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Berliner Bogen

Ein hamburger Gebäude des Architekten Hadi Teherani, das durch seine Bauweise, als auch durch die gläserne Außenfassade besticht – der Berliner Bogen. Als ich vor dem Gebäude stand, eine Stunde vor Sonnenuntergang, wirkt es auf mich wie ein Fels in der Brandung. Umringt von mehrspurigen Straßen und Bahntrassen, die einen unheimlich hohen Lärmpegel verursachen – hat das Gebäude schon fast eine beruhigende Wirkung auf mich gehabt. Bestimmt war ich nicht das letzte Mal dort mit meiner Kamera gewesen – auf der anderen Seite habe ich mich gewundert, dass ich nie zuvor dort war!? Ein echtes Versäumnis!

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