Posts Tagged: 24-105mm

Auftragsarbeit für die v. Saldern Gruppe

Beton – wodran denkst du, wenn du das Wort Beton hörst? Meine erste Assoziation war sofort – Hafen City Hamburg. Denn dort wurde in den letzten Jahren viel Beton verbaut und oftmals hört man die Leute darüber reden, dass wieder ein neuer „Betonklotz“ gebaut wird.  Doch bei dem Wort Betonwerk hatte ich im ersten Moment kein klares  Bild vor Augen. Aber warum eigentlich Beton? Was hat das mit meiner Fotografie zu tun?

Ende letzten Jahres (2013) ergab sich ein Kontakt zu der v. Saldern Gruppe, welche diverse Betonwerke bei uns im Norden Deutschlands (größtenteils Niedersachsen) betreibt. Gesucht wurde ein Fotograf, der eine Auswahl dieser Werke ablichten kann, wobei der Schwerpunkt auf einer dokumentarischen Wiedergabe lag. Und wer meine Bilder kennt, der weiß, dass dies bei meinen Bilder nicht immer der Fall ist 🙂 . Aber nach den ersten Gesprächen und Eindrücken von mir und meiner Arbeitsweise, einigten beide Parteien sich darauf, es auf einen Versuch ankommen zu lassen.

Für unsere erste Zusammenarbeit haben wir ein Betonwerk mit angrenzender Kiesgrube besucht. Die aktive Kiesgrube wird stellenweise renaturiert und genau dieser Vorgang sollte ich in meinen Bildern festhalten. Oben von den Silos des Betonwerkes hatte man bei dem tollen Wetter eine gute Aussicht über einen Teil der Kiesgrube. Auch wenn sich der Herbst schon dem Ende neigte, waren die Blätter der Bäume noch kräftig gefärbt.

v. Saldern GruppeKiesgrube

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Sekunden des Schreckens

Samstagmittag in Hamburg. Die Stadt wird überzogen von einem dichten Nebelschleier und mich zieht es mit der Kamera, in Richtung Speicherstadt. Dort angekommen, kann es mir nicht schnell genug gehen mit dem Aufbau meines Equipments und dann passiert es!! Mein Canon 24-105 L sitzt nicht richtig an der Kamera und fällt. Jeder hat schon mal etwas fallen lassen – diese Sekunden des Falls, fühlen sich an wie Stunden. Ich sehe, wie das Objektiv auf den Boden knallt und dann (da ich auf einer Brücke stehe) droht ins Wasser zu fallen. Ein Geländer bewahrt es davor und mein Herz bleibt für einen Moment stehen…
Mit zitternden Händen hebe ich das Objektiv auf und begutachte es. Eine Schramme hinten am Tubus, eine an der Sonnenblende aber das Glas ist heile. Durchatmen…es ist alles halb so wild. Nach einer gefühlten Ewigkeit, als ich mich wieder gefasst hatte, montiere ich das Objektiv wieder an der Kamera und muss zu meinem Schrecken feststellen, dass weder die manuellen Fokussierung noch der Autofokus funktioniert – zudem ist der Zoom etwas schwergängig. Meine Stimmung war endgültig am Tiefpunkt angelangt. Ich packte das Objektiv ein und wollte zumindest ein, zwei gescheite Bilder von der Nebelstimmung mit meinem Sigma 15-30mm machen – immerhin war das Wetter so wie ich mich fühlte.

Auf dem Weg durch die Speicherstadt traf ich einen Bekannten, dem ich natürlich gleich mein Leid klagte. Er empfahl mir einen Reparaturdienst hier in Hamburg, nämlich die RÜDIGER MAERZ GmbH. Die seihen kompetent und hilfsbereit, die Techniker sitzen direkt vor Ort und stehen bei Fragen zur Verfügung.

Am Dienstag der folgenden Woche ging es dann sofort zur RÜDIGER MAERZ GmbH. Einer freundlichen Dame am Empfang erläuterte ich was geschehen war und wollte wissen wie es denn nun weiter geht. Wie schwer der Schaden war, konnte ich nicht einschätzen und welche Kosten auf mich zukamen erst recht nicht. Um davon eine Vorstellung zu bekommen, wurde mir angeboten, dass sich ein Techniker die Kamera einmal ansieht um den maximalen Schaden und damit verbundenen Reparaturkosten einzuschätzen. Gesagt getan -daraufhin vereinbarten wir eine Freigabe für den Betrag und sollte der Techniker feststellen, dass es deutlich teurer werden würde, bekäme ich einen neuen Kostenvoranschlag. Das klang gut und mit der Info, dass es je nach Schadensausmaß und Ersatzteilbestand, 2-3 Wochen dauern könnte, verabschiedete ich mich.

Am darauf folgenden Abend erhielt ich dann eine E-Mail in der stand, dass mein Objektiv fertig sei und ich es abholen könnte?! Wie bitte? So schnell? Ich griff zum Telefon um einmal nachzuhaken ob der Auftrag wirklich schon fertig sei – dies wurde mir dann auch nochmal am Telefon bestätigt. Gleich am nächsten Tag hab ich es abgeholt und bin voll und ganz zufrieden, weswegen ich mich auch entschieden habe, diesen Artikel zu schreiben.

Wem ähnliches passiert oder z.B. seine Kamera bzw. Objektive einmal checken lassen möchte, dem würde ich den Service von der RÜDIGER MAERZ GmbH weiterempfehlen. Die Kombination aus direkter Kontaktmöglichkeit vor Ort, mit freundlichem Personal und kompetenter Auftragsabwicklung, hat mich voll und ganz überzeugt.

http://www.fotomaerz.de/

Die defekten Teile bekam ich auf Wunsch mit und hab sie einmal für den Artikel fotografiert.

Aber – *toi toi toi*  Ich bleib in Zukunft schadenfrei !!! *Klopf auf Holz*

Ein Artikel zu den Nebelbildern folgt demnächst 🙂

 

 

 

 

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Fenster – Fassaden Symmetrie

Linien im Bild lenken den Blick des Betrachters  – sie führen ihn durch das Motiv, von einem Punkt zum Nächsten, als würder der Betrachter durch einen Raum geführt werden. Diese Linien finden sich in diversen Bereichen der Fotografie und Malerei wieder und tauchen meist nur für unser Unterbewusstsein auf. Dabei müssen diese nicht als klare Kante, bzw. Linie vorliegen – es können z.B. in der Landschaftsfotografie Flüsse oder Wege sein. Wirken diese Linien auf uns harmonisch, empfinden wir ein Bild automatisch besser.

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