Posts Tagged: Canon

Frost

Wenn der Frost den Boden gefrieren lässt und die ersten Sonnenstrahlen am Morgen den Boden erreichen, dann hat man die perfekten Bedingungen für ein paar traumhafte Nahaufnahmen. Mit dem Canon 100mm 2.8L MACRO habe ich mich Ende letzten Jahres morgens auf die Lauer gelegt, um im ersten Sonnenlicht einige schöne Aufnahmen von gefrorenen Tautropfen und von Eiskristallen einzufangen. Wenn man zunächst auf den Rasen hinabschaut fällt es schwer die kleinen, gerade mal 3-5cm hohen Halme zu entdecken, die besonders fotogen sind. Und obwohl diese Motive so klein sind, bieten sich dennoch unzählige gestalterische Möglichkeiten. Ein bewusster Bildaufbau ist wie in anderen Bereichen der Fotografie auch hier elementar wichtig.

Frost_1

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Hamburg-Stadtpark im Nebel

Ende November zogen wieder dichte Nebelschwaden durch Hamburg. Von meinem Bürofenster aus konnte ich beobachten, wie die Nebelfelder mal dichter wurden und dann kurze Zeit später wieder den Blick auf die Straße freigaben.
Zum Feierabend bin ich zügig nach Hause um mir die Kamera zu schnappen, mit dem Ziel, im Hamburger Stadtpark ein paar mystische Aufnahmen zu machen. Leider blieb mir nicht mehr allzu viel Zeit bis die “Sonne unterging” (die eh nicht zu sehen war). Aber immerhin wurde noch der Nebel schön illuminiert.

Bei meinem kurzen Ausflug sind drei folgenden Aufnahmen entstanden die ich euch nicht vorenthalten wollte. Wünsche euch viel Spass beim Betrachten der Bilder!
Stadtpark_Nebel_1

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Herbst auf Rügen

Dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen die Farben des Herbsts auf Rügen einzufangen und so machte ich mich Ende Oktober auf den Weg. Hauptziel war der Nationalpark Jasmund und selbstverständlich die Kreideküste selbst. Doch der Herbst 2014 wollte nicht so richtig in die Gänge kommen. Konstant hohe Temperaturen von +12°C tagsüber, sorgten für eine recht späte Laubfärbung, was ich dann vor Ort feststellen musste. Aber der Reihe nach.

Für das Wochenende habe ich eine Übernachtung in Sassnitz eingeplant, wollte aber den Sonnenaufgang am Samstag auch ablichten. Daher ging für mich um 2:00Uhr der Wecker und über die leeren Straßen ging es in gut drei Stunden von Hamburg nach Rügen. Vor Ort angekommen ging es von der Waldhütte ein Stück durch den Wald und dann hinunter ans Wasser. Während des Fußmarsches deutete sich am Horizont, durch die lockeren Wolken, ein schöner Sonnenaufgang ab.

Am Fuße der Kreidefelsen angekommen blieben nur wenige Minuten um einen passenden Bildausschnitt zu wählen, der Kreideküste und Sonnenaufgang in einem Bild vereint. Doch letztlich habe ich eine schöne Stelle gefunden und konnte dieses erste Bild machen. 7:35Uhr – der Start in das Fotowochenende war gelungen!

Rügen_1

Während die Sonne langsam immer höher stieg, nutze ich Weitwinkel- und leichte Teleobjektive, um die von der Sonne angestrahlte Küste abzulichten.

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Dem Pilz ganz nah

Pilz_1

Gleich vorweg muss ich gestehen, dass ich nicht mit 100%iger Gewissheit sagen kann, um welche Pilz Art es sich hierbei handelt. Allerdings vermute ich, dass es sich um den “Beringter Schleimrübling” handelt. Sollte das jemand bestätigen können oder eine andere Vermutung haben, freue ich mich über einen Kommentar!

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Gespensterwald – Nienhagen

Piep…pipipipiep…pieeep – Samstag 11.10.2014, der Wecker zeigt 03:00 Uhr morgens an. Zeit zum Aufstehen für einen Landschaftsfotografen. Als auserwähltes Ziel stand für den Tag der Gespensterwald bei Nienhagen auf dem Plan. Geschätzte Fahrzeit von Hamburg: 2 Stunden.

Da ich die Location noch nicht kannte aber zum Sonnenaufgang schon die ersten Aufnahmen machen wollte, musste ich aus Hamburg früh losfahren um rechtzeitig anzukommen. Ich hatte genügend Zeit eingeplant, um die Umgebung abzulaufen und mir einen Überblick zu verschaffen. Knapp zwei Stunden Fahrt über freie Straßen hatte ich hinter mir, als ich kurz nach 05:00Uhr im beschaulichen Ort Nienhagen ankam. Nach kurzem Strecken der müden Gliedmaßen, packte ich meine Sachen, setze meine Stirnlampe auf und machte mich auf in Richtung Wald.

Der Gespensterwald ist ein Mischwald bestehend aus Eichen, Buchen, Hainbuchen und Eschen. Einzelne Exemplare sind bis zu 170 Jahre alt – doch das besondere ist seine geografische Lage. Direkt an der Küste der Ostsee formten salzhaltige, feuchte Winde den Wald auf seine gruselige Art und Weise. Jedoch ist der interessante Waldabschnitt mit gerademal ca. 800-900m entlang der Steilküste recht kurz und bildet einen Streifen von ca. 50-70m von der Küste ins Landesinnere.

Nach nur wenigen Metern im Wald wurde mir eines sofort klar – dieser Wald ist wirklich gespenstisch!! In völliger Dunkelheit, nur im Schein meiner Stirnlampe, lief ich den Wanderweg entlang. Bei meinen Blicken zur Seite sah ich lediglich die kahlen Stämme dieser alten Bäume. Und das Rauschen des Meeres, sowie das Knacken von Ästen unter meinen Schuhsolen, waren die einzigen Geräusche die ich war nahm. Zudem stelle ich fest, dass es sooo dunkel war, dass ich wohl erst zum Sonnenaufgang meine ersten Bilder im Wald machen können würde.
Deswegen nahm ich einen Abstieg zum Strand und wartete dort auf den Sonnenaufgang. Und konnte dort auf mein erstes Bild machen.
Wohlgemerkt um 07:30Uhr!Gespensterwald_1

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Auftragsarbeit für die v. Saldern Gruppe

Beton – wodran denkst du, wenn du das Wort Beton hörst? Meine erste Assoziation war sofort – Hafen City Hamburg. Denn dort wurde in den letzten Jahren viel Beton verbaut und oftmals hört man die Leute darüber reden, dass wieder ein neuer „Betonklotz“ gebaut wird.  Doch bei dem Wort Betonwerk hatte ich im ersten Moment kein klares  Bild vor Augen. Aber warum eigentlich Beton? Was hat das mit meiner Fotografie zu tun?

Ende letzten Jahres (2013) ergab sich ein Kontakt zu der v. Saldern Gruppe, welche diverse Betonwerke bei uns im Norden Deutschlands (größtenteils Niedersachsen) betreibt. Gesucht wurde ein Fotograf, der eine Auswahl dieser Werke ablichten kann, wobei der Schwerpunkt auf einer dokumentarischen Wiedergabe lag. Und wer meine Bilder kennt, der weiß, dass dies bei meinen Bilder nicht immer der Fall ist 🙂 . Aber nach den ersten Gesprächen und Eindrücken von mir und meiner Arbeitsweise, einigten beide Parteien sich darauf, es auf einen Versuch ankommen zu lassen.

Für unsere erste Zusammenarbeit haben wir ein Betonwerk mit angrenzender Kiesgrube besucht. Die aktive Kiesgrube wird stellenweise renaturiert und genau dieser Vorgang sollte ich in meinen Bildern festhalten. Oben von den Silos des Betonwerkes hatte man bei dem tollen Wetter eine gute Aussicht über einen Teil der Kiesgrube. Auch wenn sich der Herbst schon dem Ende neigte, waren die Blätter der Bäume noch kräftig gefärbt.

v. Saldern GruppeKiesgrube

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Die schöne Schachblume

Der Wecker klingelt, er zeigt 4:15 Uhr an – viel zu früh zum Aufstehen! Oder doch nicht?
Manchmal wunder ich mich über mich selbst, dass ich freiwillig zu solchen Zeiten aufstehe um fotografieren zu gehen. Als Motiv stand die Schachblume auf dem Plan, welche auf der Roten Liste der gefährdeten Arten als “stark gefährdet” gelistet wird. Die Bestände in Deutschland sind sehr überschaubar, allerdings gibt es in den Marschlandschaften an der Elbe größere Vorkommen – für einen Hamburger natürlich ein Heimvorteil.

Die Wettervorhersage am Abend zuvor war vielversprechend und der Blick in den Himmel am nächsten Morgen machte mir Hoffnung auf einen klaren Sonnenaufgang – die Müdigkeit wich der Vorfreude! Nach einer guten halben Stunde Fahrt erreichte ich das Ziel und stiefelte über einen matschigen Feldweg meinem Motiv entgegen. Es war noch ziemlich dunkel, sodass an fotografieren noch nicht so recht zu denken war. Aber so konnte man sich zunächst einmal einen Eindruck vor Ort verschaffen, ohne dass man gleich in Hektik verfällt, weil z.B. schon die Sonne aufgeht. Hier plane ich mir gerne immer ein bisschen mehr als zu wenig Pufferzeit ein, vorallem wenn man die Gegebenheiten vor Ort noch nicht kennt.

Bei den ersten Aufnahmen stellte ich fest, dass die Verschlusszeiten aufgrund der Dunkelheit, noch zu lang waren. Ein leichter Wind wehte über das Feld, der die kleinen Blumen in Bewegung hielt – also hieß es warten. Diese Zeit nutzte ich um weitere passende Exemplare zu finden. Ich hatte schon die ein oder andere Bildidee im Kopf und konnte so gezielt nach potentiellen Motiven suchen.

Um 6:05Uhr war es dann so weit – noch zehn Minuten bis die Sonne hinter dem Horizont aufging. Es dämmerte mittlerweile und ich konnte mein erstes Bild machen. Ein weises Exemplar der Schachblume, besetzt mit winzigen Tauperlen auf ihr, bot ein perfektes Motiv.

Schachblume_1Canon 100mm 2.8 L | f5,0 | 1/15 sec | ISO 250

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Bierglas Shooting

Damit ein Bild entstehen kann, sollte meiner Meinung nach immer zunächst eine Idee existieren, die dann nach und nach in die Realität umgesetzt wird. Neulich habe ich mich inspirieren lassen und wollte gerne ein Bier im Glas fotografieren – das Bild sollte ein Bier möglichst ästhetisch aussehen lassen.

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Portraitshooting mit Moritz

Da hat sich meine Kamera aber ganz schön erschrocken als vor Ihr keine weite Landschaft auftauchte, sondern ein Mensch!!
Portraitshooting mit meinem Freund Moritz stand vergangenen Sonntag auf dem Plan. Als er mich fragte, ob ich nicht mal ein paar Business Bilder von ihm machen könnte, waren meine ersten Gedanken: “da geh mal lieber zu nem Profi” – aber als guter Freund sagte ich dann natürlich, “klar gerne, warum nicht!” 😀

Menschen zu fotografieren ist nicht mein Ding, bzw. ich hab das noch nie so richtig gemacht. Mein Steckenpferd ist die Landschaftsfotografie und immer wenn mich Leute ansprechen, warum ich keine Menschen fotografiere, überlege ich kurz und sagen dann so etwas wie: “das ist mir zu viel Arbeit mit dem Motiv”. Denn als People Fotograf muss man nicht nur die Technik im Griff haben sondern vor allem die Person vor der Kamera. Und dazu gehört schon ein gewisses Gespür und Geschick.

Nichts desto trotz, sammelte Moritz mich zuhause ein und wir fuhren in den Freihafen – er ist gelernter Schifffahrtskaufmann und so kam natürlich die Idee auf, ihn in einem maritimen Umfeld zu fotografieren. Am Ende haben wir uns dann für Container entschieden, die als Hintergrund herhalten sollten.

Moritz bewaffnet mit mehreren Outfits und ich mit Blitz und Kamera starteten hoch motiviert in das Shooting. Am Anfang war es noch ein wenig holprig, was Posing, Licht und Blickwinkel anging. “Mach die Hände mal so, nein so….nein so wie du entspannt stehst, hmm ne mach mal doch wieder so”. Ein ständiges hin und her aber wir wurden immer besser und es hat durchweg die ganze Zeit Spass gebracht. Mit den Ergebnissen sind wir beide zufrieden und was will man mehr?

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Nord Irland – Reisebericht Teil 1

Ein Land wie Irland das so vielfältig und abwechslungsreich ist, lernt man am besten mit dem Auto oder zu Fuß kennen. Zehn Tage, vier Unterkünfte und knapp 1500km später, bleibt ein unvergesslicher Eindruck dieser tollen Insel. Mein erster und bestimmt nicht letzter Besuch.

Den Urlaub verbrachte ich mit meiner besseren Hälfte und stets mit meiner 10kg schweren Kameraausrüstung – folgendes Equipment hatte ich immer bei mir, um für alles gerüstet zu sein:

–          Canon 5D Mark II
–          Canon 16-35mm 2.8 L II USM
–          Canon 24-105mm 4,0 L IS USM
–          Canon 100-400mm L IS USM
–          Lee Filter
–          Heliopan Polfilter
–          Arca Swiss L Winkel
–          Cullmann Magnesit 525

Tag 1-2: Anreise

Mit dem Flugzeug ging es von Hamburg nach Dublin und von dort aus mit dem Mietwagen nach Belfast zu unserer ersten Unterkunft. Auf der „falschen“ Seite sitzen und fahren war kein Problem, wie zunächst gedacht. Es fährt sich einfach entspannt in diesem Land, solange man eine gute Karte und Navigationsgerät hat. 🙂

Belfast gefiel uns sehr gut, allerdings beschränke ich mich in diesem Reisebericht auf die Landschaftsfotografie und springe  deswegen in der Zeit direkt zum dritten Tag der Reise.

3.Tag

Nach dem besten Frühstück der gesamten Reise, fuhren wir von Belfast zum Glenariff Forest. Dort gibt es mehrere Wasserfälle die ich fotografieren wollte. Vor Ort angekommen, mussten wir leider feststellen, dass der Waterfall Trail wegen Waldarbeiten gesperrt war.

Also genossen wir zunächst die tolle Aussicht und fanden dann heraus, dass ein anderer Wanderweg uns zumindest zu einem der Wasserfälle führt. Ein absolut lohnenswertes Reiseziel – vor allem wenn der Waterfall Trail geöffnet ist 🙂

              Glenariff Forest

Glenariff Waterfall

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