Posts Tagged: Fotografie

Best of 2014 – Jahresrückblick

Das Jahr 2014 war aus Hobby Sicht weniger intensiv als die Jahre zuvor. Dies war nicht zu Letzt schönen als leider auch sehr traurigen Ereignissen in diesem Jahr geschuldet. Nachstehend möchte ich euch aber gerne zu einem kurzen Rückblick einladen, wo es mich dieses Jahr mit der Kamera hingezogen hat und was mir so vor die Linse gekommen ist. Vorweg möchte ich mich schon einmal bei all denjenigen bedanken, die mir auch dieses Jahr wieder “gefolgt” sind und freue mich mit euch auf das kommende Jahr mit bestimmt vielen neuen und spannenden Motiven. Kommt alle gesund ins neue Jahr 2015 und nun viel Spass bei meinem „Best of 2014“ Rückblick!

INFO: Bei einigen Bildern findet ihr unter dem Bild einen Link (zur Bildserie) – wenn ihr darauf klickt, werdet ihr weitergeleitet zu den jeweiligen Blog-Artikeln und könnt so noch mehr über das Bild oder andere Bilder aus der jeweiligen Serie erfahren.

Wer mich und meine Arbeiten schon länger verfolgt, der weiß, dass ich Ende letzten Jahres (2013) mein Studium (Elektrotechnik) erfolgreich abgeschlossen habe. Nach dem Studium ging es Anfang dieses Jahres gleich nahtlos weiter – ich startete direkt in die Berufswelt. Eine Zeit voll mit neuen Herausforderungen und spannenden Aufgaben, für die ich mein Hobby erst einmal ruhen lies.

Für Foto-Ausflüge fehlte mir zunächst die Zeit. Allerdings nutzte ich die Abende zu Hause, um mich mit der Produktfotografie auseinander zu setzten. Das Bild meiner Armbanduhr ist dabei mein persönlicher Favorit, welches ich immer wieder gerne ansehe. Leider habe ich diesen Bereich der Fotografie nicht weiter verfolgt, was ich aber im kommenden Jahr 2015 noch einmal angehen werde.

BO2014-1

Den Winter über stürzte ich mich zunehmend auf meine eigentliche Arbeit im Beruf und verspürte erst im Frühjahr den Wunsch wieder einmal die Kamera in die Hand zu nehmen. Die ersten Frühblüher zeigten sich in den Wäldern und so konnte ich gegen Abend dieses Bild von einer Schlüsselblume machen. Ein Zeckenbiss war der Dank dafür, dass man mal wieder einen Ausflug in die Natur unternommen hat.

BO2014-2

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Stadtentwicklung

Stadtentwicklung – ein Fotoprojekt…

Neben der Landschaftsfotografie zählt unter anderem auch die Architekturfotografie zu meinen Schwerpunkten. Hamburg bietet für zweites viele Möglichkeiten, sowohl was alte Gebäude und Fassaden betrifft, vor allem aber was Neubauten angeht. Die an die Speicherstadt angrenzende Hafen City wächst und wächst von Tag zu Tag. Immer neue Bauten, meist aus Stahl, Beton und viel Glas, reihen sich wie auf einer Perlenkette, in diesem noch recht jungen Stadtteil, aneinander.

Über die Zeit in der ich fotografiere sammelten sich immer mehr Bilder von Gebäuden auf meiner Festplatte, doch anders als bald Landschaftsaufnahmen, berührten sie mich nie so wie meine Landschaftsbilder. In meinen Architekturbildern habe ich immer versucht, die Linien und Formen von Gebäuden durch kreative Blickwinkel einzufangen. Doch etwas fehlte den Bildern, um die Betrachter für das zu begeistern, was die Bilder im Wesentlichen zeigten – nämlich Gebäude aus Stahl, Beton und Glas.

Inspiriert durch einen Artikel im Internet, kam ich auf den Gedanken, in meinen Bildern nicht nur das Gebäude zu zeigen, sondern dem Betrachter das Gefühl zu geben, dass er sich eine Skizze eines zukünftigen Gebäudes ansieht. Wodurch der Betrachter erst auf den zweiten Blick feststellen sollte, dass es sich um ein bestehendes Gebäude handelt. Ein Gebäude das der Betrachter vielleicht kennt oder sogar jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit daran vorbeigeht, ohne es wirklich wahrzunehmen.

Was genau ich meine, möchte ich kurz an diesem Vorher/Nachher Vergleich zeigen. Das erste Bild zeigt das Ausgangsbild, wie es aus der Kamera kam. Lediglich mit leichten Korrekturen und dem finalen Beschnitt, sodass die beiden Bilder besser verglichen werden können.

citybuild_02_1

Das zweite Bild zeigt das fertig bearbeitete Motiv, das dem Betrachter suggeriert, er würde eine Art Skizze anschauen, obwohl er doch wahrnimmt, dass er sich ein Foto ansieht. Gegenüber heutigen 3D Animationen, von zukünftigen Neubauten, werfe ich einen Blick in die Vergangenheit und stelle nach, wie eine damalige Planung als grober Entwurf hätte aussehen können – wobei hier natürlich der künstlerische Aspekt im Vordergrund steht und ich keinem Architekten durch meine Äußerung zu nahe treten möchte 😉

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Gespensterwald – Nienhagen

Piep…pipipipiep…pieeep – Samstag 11.10.2014, der Wecker zeigt 03:00 Uhr morgens an. Zeit zum Aufstehen für einen Landschaftsfotografen. Als auserwähltes Ziel stand für den Tag der Gespensterwald bei Nienhagen auf dem Plan. Geschätzte Fahrzeit von Hamburg: 2 Stunden.

Da ich die Location noch nicht kannte aber zum Sonnenaufgang schon die ersten Aufnahmen machen wollte, musste ich aus Hamburg früh losfahren um rechtzeitig anzukommen. Ich hatte genügend Zeit eingeplant, um die Umgebung abzulaufen und mir einen Überblick zu verschaffen. Knapp zwei Stunden Fahrt über freie Straßen hatte ich hinter mir, als ich kurz nach 05:00Uhr im beschaulichen Ort Nienhagen ankam. Nach kurzem Strecken der müden Gliedmaßen, packte ich meine Sachen, setze meine Stirnlampe auf und machte mich auf in Richtung Wald.

Der Gespensterwald ist ein Mischwald bestehend aus Eichen, Buchen, Hainbuchen und Eschen. Einzelne Exemplare sind bis zu 170 Jahre alt – doch das besondere ist seine geografische Lage. Direkt an der Küste der Ostsee formten salzhaltige, feuchte Winde den Wald auf seine gruselige Art und Weise. Jedoch ist der interessante Waldabschnitt mit gerademal ca. 800-900m entlang der Steilküste recht kurz und bildet einen Streifen von ca. 50-70m von der Küste ins Landesinnere.

Nach nur wenigen Metern im Wald wurde mir eines sofort klar – dieser Wald ist wirklich gespenstisch!! In völliger Dunkelheit, nur im Schein meiner Stirnlampe, lief ich den Wanderweg entlang. Bei meinen Blicken zur Seite sah ich lediglich die kahlen Stämme dieser alten Bäume. Und das Rauschen des Meeres, sowie das Knacken von Ästen unter meinen Schuhsolen, waren die einzigen Geräusche die ich war nahm. Zudem stelle ich fest, dass es sooo dunkel war, dass ich wohl erst zum Sonnenaufgang meine ersten Bilder im Wald machen können würde.
Deswegen nahm ich einen Abstieg zum Strand und wartete dort auf den Sonnenaufgang. Und konnte dort auf mein erstes Bild machen.
Wohlgemerkt um 07:30Uhr!Gespensterwald_1

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Die schöne Schachblume

Der Wecker klingelt, er zeigt 4:15 Uhr an – viel zu früh zum Aufstehen! Oder doch nicht?
Manchmal wunder ich mich über mich selbst, dass ich freiwillig zu solchen Zeiten aufstehe um fotografieren zu gehen. Als Motiv stand die Schachblume auf dem Plan, welche auf der Roten Liste der gefährdeten Arten als “stark gefährdet” gelistet wird. Die Bestände in Deutschland sind sehr überschaubar, allerdings gibt es in den Marschlandschaften an der Elbe größere Vorkommen – für einen Hamburger natürlich ein Heimvorteil.

Die Wettervorhersage am Abend zuvor war vielversprechend und der Blick in den Himmel am nächsten Morgen machte mir Hoffnung auf einen klaren Sonnenaufgang – die Müdigkeit wich der Vorfreude! Nach einer guten halben Stunde Fahrt erreichte ich das Ziel und stiefelte über einen matschigen Feldweg meinem Motiv entgegen. Es war noch ziemlich dunkel, sodass an fotografieren noch nicht so recht zu denken war. Aber so konnte man sich zunächst einmal einen Eindruck vor Ort verschaffen, ohne dass man gleich in Hektik verfällt, weil z.B. schon die Sonne aufgeht. Hier plane ich mir gerne immer ein bisschen mehr als zu wenig Pufferzeit ein, vorallem wenn man die Gegebenheiten vor Ort noch nicht kennt.

Bei den ersten Aufnahmen stellte ich fest, dass die Verschlusszeiten aufgrund der Dunkelheit, noch zu lang waren. Ein leichter Wind wehte über das Feld, der die kleinen Blumen in Bewegung hielt – also hieß es warten. Diese Zeit nutzte ich um weitere passende Exemplare zu finden. Ich hatte schon die ein oder andere Bildidee im Kopf und konnte so gezielt nach potentiellen Motiven suchen.

Um 6:05Uhr war es dann so weit – noch zehn Minuten bis die Sonne hinter dem Horizont aufging. Es dämmerte mittlerweile und ich konnte mein erstes Bild machen. Ein weises Exemplar der Schachblume, besetzt mit winzigen Tauperlen auf ihr, bot ein perfektes Motiv.

Schachblume_1Canon 100mm 2.8 L | f5,0 | 1/15 sec | ISO 250

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Bierglas Shooting

Damit ein Bild entstehen kann, sollte meiner Meinung nach immer zunächst eine Idee existieren, die dann nach und nach in die Realität umgesetzt wird. Neulich habe ich mich inspirieren lassen und wollte gerne ein Bier im Glas fotografieren – das Bild sollte ein Bier möglichst ästhetisch aussehen lassen.

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Nord Irland – Reisebericht Teil 2

Teil 1 verpasst? – hier gehts zum 1.Teil

5. Tag

Der zweite Teil meines Reisberichts beginnt in der schönen kleinen Stadt Dunfanaghy an der Nordküste Irlands. Im Hotel angekommen empfahl man uns an der Rezeption, bei dem guten Wetter, mit dem Auto die Rundtour um Horn Head zu machen. Eine schmale Straße schlängelt sich um diesen Bereich der Küste und bietet an vielen Stellen tolle Ausblicke über das Landesinnere und die Küste.

An einem der Hauptaussichtspunkte angekommen, parkten wir den Wagen und ginge den letzten Meter zum höchsten Punkt der Küste. Dort angekommen bot sich ein grandioser Ausblick – doch die Euphorie war schnell verflogen, weil dort oben unzählige Gnitzen ihr Unwesen trieben. Am Anfang dachte ich noch „ ach die ein zwei Viecher“ – aber dann wurden es immer mehr und das Ende vom Lied war ein zerstochenes Gesicht. Schnell ging es zurück ins Auto und wieder hinab in die Stadt – um auf der Tour wenigstens ein Foto gemacht zu haben, hielten wir auf halber Strecke erneut und ich knipste unser treues Vehicel, das uns tapfer von A nach B brachte.

Car_Marcus Birkenfeld

In Dunfanaghy wieder  angekommen, kauften wir sofort das stärkste Anti-Insektenmittel was wir bekommen konnten, welches von dem Tag an unser stetiger Begleiter wurde.

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Nord Irland – Reisebericht Teil 1

Ein Land wie Irland das so vielfältig und abwechslungsreich ist, lernt man am besten mit dem Auto oder zu Fuß kennen. Zehn Tage, vier Unterkünfte und knapp 1500km später, bleibt ein unvergesslicher Eindruck dieser tollen Insel. Mein erster und bestimmt nicht letzter Besuch.

Den Urlaub verbrachte ich mit meiner besseren Hälfte und stets mit meiner 10kg schweren Kameraausrüstung – folgendes Equipment hatte ich immer bei mir, um für alles gerüstet zu sein:

–          Canon 5D Mark II
–          Canon 16-35mm 2.8 L II USM
–          Canon 24-105mm 4,0 L IS USM
–          Canon 100-400mm L IS USM
–          Lee Filter
–          Heliopan Polfilter
–          Arca Swiss L Winkel
–          Cullmann Magnesit 525

Tag 1-2: Anreise

Mit dem Flugzeug ging es von Hamburg nach Dublin und von dort aus mit dem Mietwagen nach Belfast zu unserer ersten Unterkunft. Auf der „falschen“ Seite sitzen und fahren war kein Problem, wie zunächst gedacht. Es fährt sich einfach entspannt in diesem Land, solange man eine gute Karte und Navigationsgerät hat. 🙂

Belfast gefiel uns sehr gut, allerdings beschränke ich mich in diesem Reisebericht auf die Landschaftsfotografie und springe  deswegen in der Zeit direkt zum dritten Tag der Reise.

3.Tag

Nach dem besten Frühstück der gesamten Reise, fuhren wir von Belfast zum Glenariff Forest. Dort gibt es mehrere Wasserfälle die ich fotografieren wollte. Vor Ort angekommen, mussten wir leider feststellen, dass der Waterfall Trail wegen Waldarbeiten gesperrt war.

Also genossen wir zunächst die tolle Aussicht und fanden dann heraus, dass ein anderer Wanderweg uns zumindest zu einem der Wasserfälle führt. Ein absolut lohnenswertes Reiseziel – vor allem wenn der Waterfall Trail geöffnet ist 🙂

              Glenariff Forest

Glenariff Waterfall

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Schwäne im Morgenlicht

Ein leicht bewölkter Himmel war für diesen Morgen angekündigt, beste Bedingungen den Sonnenaufgang fotografisch festzuhalten. Geplant war es eigentlich Aufnahmen zu machen, bei denen das Sonnenlicht durch die Blüten der rosa-roten Zierkirschenblüten scheint – nur leider waren da keine Blüten mehr an den Bäumen!!
Spontan musste ein neues Motiv gefunden werden, damit das frühe Aufstehen um 4:30Uhr nicht umsonst war. Unweit von meiner geplanten Location entdeckte ich die Alsterschwäne – allem Anschein nach hatten sich hier die Schwäne versammelt um gemeinsam von den am Ufer angrenzenden Wiesen und Streuchern zu speisen. Einige schliefen auch noch den Schlaf der Gerechten. Perfekt!

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Rügen – Reisebericht

Mein Freund Florian lud mich Mitte März ein, ihn auf seiner Heimatinsel Rügen zu besuchen. Spontan sagte ich zu und packte meine Fotoausrüstung. Drei Tage Landschaftsfotografie stand auf dem Plan und von dieser Tour möchte ich euch berichten.

[1. Tag]

Am ersten Morgen klingelte der Wecker um 4:00 Uhr in der Früh und mit dem Auto ging es zur geplanten Location – zum Nationalpark Jasmund, genauer gesagt zum Fuße des Königsstuhls. Den Wagen abgestellt, ging es die letzten Meter zu Fuß weiter. Gut 400 Stufen stiegen wir im Schein unserer Stirnlampen die Holztreppe die ca. 100 Höhenmeter hinunter und erreichten unten angekommen im ersten Morgenlicht die „kleine Stubbenkammer“. Ein toller Moment und der grandiose Auftakt unserer Fototour.

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Hamburg im Nebel [s/w]

Nebel – ein Wetterzustand bei dem die meisten Menschen wohl denken würden: “Bei dem Wetter geh ich doch nicht vor die Tür”, vor allem wenn es dazu noch kalt ist.
Bei mir war das ungefähr so: “Draußen ist Nebel – ich muss raus und Fotos machen!!” Allerdings möchte ich dazu sagen, dass ich einen so dichten Nebel schon lange nicht mehr in Hamburg gesehen habe.

Wo ich meine Nebelbilder machen wollte stand für mich sofort fest, es sollte in die Hamburger Speicherstadt gehen. Die alten Speicher im Nebel durchzogen von den kleinen Fleeten, müssten bestimmt ein super Motiv abgeben. Und so war es letzten Endes auch! Es war wirklich sehr nebelig und kalt, doch es hat sich gelohnt. Die folgenden Bilder sind eine Auswahl die während der Tour entstanden sind.

Um ein neues Feature in meinem Blog einmal zu testen, habe ein vorher/- nachher Bild einmal eingebunden. Ihr sehr hier das Ausgangsbild in Farbe “links”, wie es Out Of Cam kommt und “rechts” die s/w Entwicklung.
Wünsche viel Spass beim hin- und herschieben und beim Betrachten der anderen Bilder! Freue mich auf euer Meinungen!

#1 – [Wasserschloss]

IMG_1962IMG_1962-Bearbeitet

 

#2 – [Fleefahrt]
#2 - [Fleefahrt]

#3 – [Streetlights]
#3 - [Streetlight]

#4 – [Spaziergang]
#4 - [Spaziergang]

#5 – [Wasserschloss II]
#5 - [Wasserschloss Front]

#6 – [Angekommen]
#6 - [Angekommen]

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